Lebensraumverbesserung für den Weißstorch
Das nördliche Suletal, am Stadtrand von Sulingen, besteht überwiegend aus Feuchtgrünland. Von dem etwa 70 ha großen Projektgebiet gehören 10 ha der Stiftung Naturerbe Landkreis Diepholz und weitere Flächen der Stadt Sulingen. Das nördliche Suletal ist Nahrungsgebiet für den Weißstorch, der hier seit einigen Jahren regelmäßig auftaucht und 2005 erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder erfolgreich gebrütet hat. Der NABU unterstützt die Stadt Sulingen in ihrem Bemühen, die extensive Grünlandnutzung in dem Gebiet zu erhalten und die Lebensbedingungen für die Störche zu verbessern. Dazu wurden bereits eine Nisthilfe aufgestellt, verschiedene Kleingewässer angelegt und storchenfreundliche Bewirtschaftungsweisen gefördert. Im Frühjahr 2006 kam leider nur das Männchen zurück, zu erkennen an seinem gebrochenen Fuß, und blieb den ganzen Sommer über allein. Viele Storchenfreunde in Sulingen hoffen, dass es in den nächsten Jahren wieder zu erfolgreichen Bruten kommt.

Die Tafeln
Am Mittwoch dem 12.03.2008 weihte der NABU Sulingen im nördlichen Suletal, unter Mitwirkung von Bürgermeister Harald Knoop und Helmut Weiß, Leiter der GLL die Infotafeln zum „Lebensraum für Weißstörche“ feierlich ein.

Kay-Uwe Groth, stellvertretender Vorsitzender des NABU Sulingen wies bei der Einweihung darauf hin , dass der Storch nicht nur neben seinen bekannten Aufgaben, der „Zustellung von Nachwuchs“ und als Glücksbringer, in Thüringen auch die Aufgaben des Osterhasen übernimmt.
Er dankte in seiner Rede, der Stadt Sulingen und der GLL sowie der Lottostiftung für ihre Unterstützung. Besonderer Dank ging an Wilhelm Nuttelmann für seine Arbeit an der Storchenstatistik in Sulingen und an Günter Tebelmann , der die Infokästen baute.
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